Bewegung & Krebs

TOP-Studie (Teil II)

Individuelle Trainingssteuerung bei onkologischen Patienten

Studienleitung:
Prof. Dr. Friederike Rosenberger, PD Dr. Joachim Wiskemann

Co-Studienleitung:
Prof. Dr. Dirk J?ger

Kurzbeschreibung

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass onkologische Patienten durch k?rperliches Training ihre Leistungsf?higkeit und Lebensqualit?t steigern sowie Sp?tfolgen der Therapie reduzieren k?nnen. Bislang ist kaum untersucht, wie ein entsprechendes Training für onkologische Patienten gestaltet werden kann, um optimale Effekte zu erzielen und eine über- oder Unterforderung zu vermeiden. H?ufig wird zu gleichf?rmigem Training geraten, das sich ?etwas anstrengend“ anfühlen soll und nicht weiter spezifiziert ist. Im Leistungssport werden differenziertere Trainingsmethoden genutzt: Athleten absolvieren Leistungstests, von welchen individuelle Intensit?tsvorgaben abgleitet werden. Dann wird statt gleichf?rmiger Belastungen der Trainingsreiz variiert, um gr??ere Effekte zu erzielen. Ziel der TOP-Studie Teil II ist es daher, Trainingsmethoden aus dem Leistungssport unter Berücksichtigung der aktuellen Leistungsf?higkeit auf onkologische Patienten zu übertragen, um das Training individueller und effektiver zu gestalten.

Die TOP-Studie Teil II ist eine vierarmige randomisierte kontrollierte Trainingsinterventionsstudie, in die 60 Mamma- und 60 Prostatakarzinompatienten 6-52 Wochen nach Abschluss der Prim?rtherapie eingeschlossen werden. Die Teilnehmer erhalten entweder ein zw?lfw?chiges Ausdauer- oder ein zw?lfw?chiges Krafttraining mit zwei Trainingseinheiten pro Woche.

Die Teilnehmer des Ausdauertrainings werden randomisiert einer von zwei Trainingsmethoden zugewiesen. Bei einer der Trainingsmethoden handelt es sich um ein gleichf?rmiges Ausdauertraining w?hrend die andere Methode an leistungssportlichen Methoden orientiert ist und sich hoch intensive Intervalltrainingseinheiten mit moderaten Dauereinheiten abwechseln.

Auch die Teilnehmer des Krafttrainings werden randomisiert einer von zwei Trainingsmethoden zugewiesen. Die Teilnehmer erhalten somit entweder ein gleichf?rmiges am Gesundheitssport orientiertes Training oder ein am Leistungssport orientiertes Training mit wechselnden Gewichten und Wiederholungszahlen.
Welche der zwei Ausdauertrainingsmethoden und welche der zwei Krafttrainingsmethoden die effektivere ist, wird prim?r anhand der k?rperlichen Leistungsf?higkeit festgestellt. Weitere Endpunkte sind u.a. Lebensqualit?t sowie Ver?nderungen bezüglich Fatigue und Depression.
Drei Termine zur Leistungsdiagnostik finden im Abstand von je 12 Woche am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg statt (direkt vor der zw?lfw?chigen Trainingsphase, direkt nach der zw?lfw?chigen Trainingsphase und 12 Wochen nach der Trainingsphase). Das Training selbst kann entweder am NCT oder bei einem unserer wohnortnahen Kooperationspartner über das Netzwerk OnkoAktiv absolviert werden.

Die TOP-Studie ist von der Dietmar Hopp-Stiftung gef?rdert.

Aktueller Stand

Die Rekrutierungsphase hat im Dezember 2017 begonnen.

 

Kontakt

Kathrin Schlüter
Tel.: 06221 – 56 34251
E-Mail: kathrin.schlueter@nct-heidelberg.de

Justine Schneider
Tel.: 06221 – 56 34250
E-Mail: justine.schneider@nct-heidelberg.de

Petra Armbrust
Tel.: 06221 56-38714
E-Mail: petra.armbrust@nct-heidelberg.de

Auf einen Blick

  • Studienziel: Optimierung der positiven Effekte von Kraft- und Ausdauertraining
  • Design: vierarmige randomisierte kontrollierte Trainingsinterventionsstudie mit zw?lfw?chigem Kraft- oder Ausdauertraining
  • Studienpatienten: Mamma- und Prostatakrebspatienten (18 – 75 Jahre) 6 bis 52 Wochen nach Abschluss der Prim?rtherapie (Operation, Chemotherapie, Radiotherapie)
亚洲成在线AⅤ免费视频,破外女出血AV毛片,国产AV在线观看